Herbsträtsel

Dieses Herbstlied ist ein vertontes Rätsel in Reimform: „Ich bin außen grün und stachelig und schwer zu sehen zwischen den Blättern. Doch wenn mein eigentliches Ich zum Vorschein kommt, bin ich glatt und braun.“ Wer oder was könnte damit gemeint sein?

Die Noten, eine Vollversion des Liedes und ein Playback sind im Online-Shop des fornota Verlags erhältlich: https://shop.fornota.de/produkt/herbstraetsel/

Der Text wird im Video mit angezeigt. Ihr findet ihn auch weiter unten auf dieser Seite.

Herbsträtsel

Musik und Text: Julia Krenz

1. Ich trag ein hübsches Kleidchen mit spitzen Stacheln dran.
Versuchst du mich zu greifen, dann stech ich dann und wann.

2. Mit meiner grünen Farbe sieht man im Gras mich kaum,
genauso zwischen Blättern hoch oben in dem Baum.

3. Doch öffnet sich die Schale, sieht man mein wahres Ich.
Dann bin ich plötzlich glatt und braun. Weißt du, wie nennt man mich?

Wir sind Kinder zwischen den Welten

Was ist man eigentlich, wenn man den Kitaabschied hinter sich hat, aber noch kein Schulkind ist? Meine jüngere Tochter hat sich in dem Sommer als „Kind zwischen den Welten“ bezeichnet. Sie war nicht mehr klein, aber auch noch nicht richtig groß, eben ein Kind zwischen den Welten.

Das Lied erzählt in den Strophen, wie sich Kinder zwischen den Welten ihre Einschulung vorstellen. Zusammen mit den einleitenden Sätzen, die durch eigene Erinnerungen ergänzt werden können, ergibt sich eine kleine Aufführung für Einschulungsfeiern und Zuckertütenfeste.

Die Noten (einleitender Sprechtext und Melodiestimme mit Akkorden) sind im Online-Shop des fornota Verlags erhältlich: https://shop.fornota.de/produkt/wir-sind-kinder-zwischen-den-welten/

Wir sind Kinder zwischen den Welten

Musik und Text: Julia Krenz

Refr.: Wir sind Kinder zwischen den Welten.
Nicht mehr klein, aber auch nicht ganz groß.
Wir sind Kinder zwischen den Welten.
Doch nicht mehr lang, dann geht die Schule los.

1. Im Traum erleb ich die Einschulung schon mal.
Etwas nervös geh ich in den großen Saal.
Da sind Ballons, Schultüten und auch Bilder an der Wand.
Wir nehmen Platz und warten gespannt.

Refr.: Wir sind Kinder zwischen den Welten …

2. Die Direktorin wünscht uns einen schönen Tag
und fragt danach, was man denn so gerne mag.
Ältere Kinder singen für uns ein Begrüßungslied,
und beim Refrain, da klatschen wir mit.

Refr.: Wir sind Kinder zwischen den Welten …

3. Dann der Moment: Einzeln kommen wir nach vorn.
Alles ist neu. Ich fühl mich etwas verlor`n.
„Doch schon sehr bald, da kennt ihr euch dann alle richtig gut“,
macht unser Klassenlehrer uns Mut.

Refr.: Wir sind Kinder zwischen den Welten …

4. Gemeinsam geh`n wir zu unserm Klassenraum,
um ihn uns heut schon mal etwas anzuschau`n.
Am nächsten Tag, da geht es dann so wirklich richtig los.
Doch nicht mehr heut, heut feiern wir bloß.

Refr.: Wir sind Kinder zwischen den Welten.
Nicht mehr klein, aber auch nicht ganz groß.
Wir sind Kinder zwischen den Welten.
Doch nicht mehr lang, dann geht die Schule los.
Doch nicht mehr lang, dann geht die Schule los.
Und dann sind wir auch endlich richtig groß!

Die Kitazeit ist für uns aus

Wieder einmal steht für viele Kinder der Abschied von der Kita an. Ein letztes Mal heißt es, Abschied zu nehmen, der Kita den Rücken zu kehren, um nach Hause zu gehen. Und dann wartet mit der Schulzeit ein neuer großer Lebensabschnitt auf die Kinder. Insofern ist der Abschied auch ein Grund zum Feiern. Etwas Schönes geht zu Ende, damit etwas Neues beginnen kann.

Ich habe auf die Melodie von „Oh when the Saints“ einen Abschiedstext geschrieben, dessen drei Strophen sich leicht lernen lassen. So kann schwungvoll singend Abschied genommen werden.

Die Noten (Melodiestimme mit Akkorden) sind im Online-Shop des fornota Verlags erhältlich: https://shop.fornota.de/produkt/die-kitazeit-ist-fuer-uns-aus/

Die Kitazeit ist für uns aus

Musik: Spiritual
Text: Julia Krenz

Refr.: Die Kitazeit ist für uns aus,
ein letztes Mal geh`n wir nach Haus.

1. Die Zeit mit euch war wunderschön,
doch jetzt werd`n wir zur Schule geh`n.

Refr.: Die Kitazeit ist für uns aus,
ein letztes Mal geh`n wir nach Haus.

2. Auch wenn wir jetzt zur Schule geh`n,
hoffen wir auf ein Wiederseh`n.

Refr.: Die Kitazeit ist für uns aus,
ein letztes Mal geh`n wir nach Haus.

3. Die Zeit ist da, jetzt wird`s gescheh`n,
wir sagen: „Tschüss, auf Wiederseh`n!“.

Klopf, klopf, klopf – Lied mit Klanghölzern

Wie kann man Klanghölzer sinnvoll einsetzen, sodass es Freude bereitet und nebenbei auch noch musikalische Parameter geübt werden können? Ein Versuch ist dieser Sprechvers. Viel Spaß damit! Übrigens: Es gibt auch eine gesprochene Fassung (zu finden unter „Kinderreime“).

Den Text findet ihr weiter unten.

Klopf, klopf, klopf

Text: Julia Krenz

Klopf, klopf, klopf, dort in dem Baum,
sitzt ein Specht, man sieht ihn kaum.

Dafür kann man ihn gut hören: Klopf, klopf, klopf! Klopf, klopf, klopf!
Aber nur, wenn wir nicht stören. Klopf, klopf, klopf! Klopf, klopf, klopf!

Geh`n wir hin, kriegt er `nen Schreck.
Und dann ist er einfach weg.

Hasentanz (Lied)

Was ist denn das dort vorn im hohen Gras? Sind das nicht zwei Ohren? Und ein Puschelschwänzchen? Ganz klar, da hockt ein kleiner Hase, der sich bald aufrichtet und anfängt, sich im Kreis zu drehen. Und in jeder Strophe kommt ein kleiner Hase zusätzlich mit dazu.

Zu dem Lied kann natürlich gern getanzt werden. Der Text wird im Video mit angezeigt. Außerdem findet ihr ihn weiter unten auf dieser Seite.

Idee für eine Choreographie:
Ein Kind hockt als Hase im Kreis. Bei „lange Ohren“ richtet es sich auf, zeigt sein Puschelschwänzchen und tanzt danach passend zum Text erst wiegend hin und her und dann im Kreis herum. Nach dem Refrain kann 2x laut, dann 2x leise auf den Boden gepatscht oder getrommelt werden.

Bei jeder Strophe kann ein Hase dazukommen.

Die Noten (Melodiestimme mit Akkorden) sind im Online-Shop des fornota Verlags erhältlich: https://shop.fornota.de/produkt/hasentanz/

Hasentanz (Lied)

Musik und Text: Julia Krenz

1. Seht ihr dort im hohen Gras?
Ist das nicht ein kleiner Has?
Lange Ohren, Puschelschwanz,
und nun dreht er sich im Tanz.

Refr.: 1, 2, 3, 1, 2, 3, hin und her,
1, 2, 3, 1, 2, 3, das ist nicht schwer.
1, 2, 3, 1, 2, 3, rundrum im Kreis,
1, 2, 3, 1, 2, 3, mal laut, mal leis.
laut – laut – leise – leise (patschen oder trommeln)

2. Seht ihr dort im hohen Gras?
Sind das nicht zwei kleine Has?
Lange Ohren, Puschelschwanz,
und nun dreh`n sie sich im Tanz.

Refr.: 1, 2, 3, 1, 2, 3, hin und her,
1, 2, 3, 1, 2, 3, das ist nicht schwer.
1, 2, 3, 1, 2, 3, rundrum im Kreis,
1, 2, 3, 1, 2, 3, mal laut, mal leis.
laut – laut – leise – leise (patschen oder trommeln)

Einen guten Rutsch (Sprechvers)

Zum neuen Jahr wünschen wir uns einen guten Rutsch. Doch, Achtung: Es sollte wirklich ein guter Rutsch sein, damit es auch ein guter Start in das neue Jahr ist.

Den Sprechvers kann man mit Bewegungen begleiten. Den Text mit Bewegungen könnt ihr im Online-Shop des fornota Verlags herunterladen: https://shop.fornota.de/produkt/einen-guten-rutsch/

Das kleine Fischlein (Klanggeschichte)

„Das kleine Fischlein“ ist eine Klanggeschichte. Immer wenn in der Geschichte ein bestimmtes Wort erwähnt wird, kann der jeweilige Klang auf den entsprechenden Instrumenten gespielt werden.

Hier sind Vorschläge für die einzelnen Klänge. Natürlich könnt ihr aber auch mit den Kindern zusammen eigene Klänge entwickeln.

Fischlein:
Guiro

König:
Trommel

Fest:
alle

nein:
Rassel

Meerjungfrau:
Kleine Glöckchen

Das kleine Fischlein

Eine Klanggeschichte von Julia Krenz

Das kleine Fischlein döste im Korallenriff, als es plötzlich hin- und hergeschaukelt wurde. Was war denn los? Kam etwa ein großer Räuberfisch? Erschrocken riss es die Augen auf. Ein Räuberfisch war nicht zu sehen. Aber sein Schwarm war auch nur noch in der Ferne zu erkennen.
Schnell schwamm das kleine Fischlein seiner Gruppe hinterher. „Wo wollt ihr denn hin?“, japste es, als es den ersten Fisch erreichte.
„Wir wurden gerufen“, antwortete der Blaugezackte. „Der Bote des Königs möchte uns etwas verkünden.“

Seite an Seite schwammen sie zum Boten. Er stand erhöht am Rand des Riffs und wartete, bis sich alle Fische vor ihm versammelten hatten. Dann hielt er ein großes Blatt in die Höhe und begann zu sprechen: „Hört, was ich euch mitzuteilen habe. Der König feiert ein Fest und lädt euch alle dazu ein. Kommt heute Nacht zum alten Schiff. Dort erwartet euch ein prachtvolles Ereignis.“ Der Bote des Königs rollte das Blatt zusammen, drehte sich um und schwamm mit flinken Schwüngen davon.
„Oh toll, ein Fest!“, freute sich das Fischlein. „Ich wünschte, es wäre schon Nacht. Dann könnten wir direkt losschwimmen.“
„Du willst so zum Fest gehen?“, wunderte sich der Blaugezackte. „Nein, zum Fest des Königs braucht man ein prächtiges Schuppenkleid. So bist du viel zu blass.“ Damit schwamm der Blaugezackte davon.
Traurig sah das Fischlein an sich hinunter. Ja, es stimmte. Sein Schuppenkleid war wirklich nicht besonders strahlend. Aber das hatte doch sonst auch keinen gestört.
Da wuselten die grünen Zwillinge vorbei. „Sollen wir zusammen zum Fest gehen?“, fragte das Fischlein.
Die Zwillinge sahen sich an und schüttelten den Kopf. „Du kannst doch so nicht zum Fest gehen. Nein, zum Fest des Königs braucht man ein prächtiges Schuppenkleid. So bist du viel zu blass.“
Das kleine Fischlein fragte noch viele Fische, doch immer bekam es die gleiche Antwort. „Nein, du bist viel zu blass. Nein, so kannst du nicht gehen. Nein, du hast doch gehört, es soll prachtvoll werden. Nein, nein, nein!“

Traurig schwamm das kleine Fischlein nach Hause zurück und verkroch sich in den Korallen. Es versuchte, nicht auf die anderen Fische zu achten, die sich auf das Fest vorbereiteten. Als es dämmerte, machte sich ein Fisch nach dem anderen auf den Weg. Nur das kleine Fischlein blieb zurück.

Da wurden plötzlich die Korallen zur Seite gebogen und eine helle Stimme fragte: „Kleines Fischlein, warum sitzt du hier so traurig?“
Das kleine Fischlein staunte. Eine Meerjungfrau schaute zu ihm herein.
„Warum bist du nicht auf dem großen Fest des Königs, so wie alle anderen Fische?“, erkundigte sie sich.
„Weil ich nichts anzuziehen habe“, antwortete das kleine Fischlein leise. „Alle sagen: ‚Nein, so kannst du nicht gehen. Du bist viel zu blass!‘“
„Das verstehe ich nicht“, wunderte sich die Meerjungfrau. „Du hast doch so viel Freude und so viele Träume in dir. Wie kann man da blass sein?“
Nachdenklich schwamm die Meerjungfrau um das kleine Fischlein herum. „Ich habe eine Idee. Ich helfe dir, dein Inneres für andere sichtbar zu machen. Bist du dazu bereit?“
Das kleine Fischlein nickte.
„Dann schließe die Augen“, bestimmte die Meerjungfrau, „und denke an deine Träume und an alles, das dir Freude bereitet.“

Das kleine Fischlein schloss die Augen. Sofort war es erfüllt von bunten Farben und Klängen, die es wie eine warme Decke umhüllten.
„Und jetzt öffne die Augen und schau dich an.“ Die Meerjungfrau hielt dem Fischlein einen Spiegel entgegen, in dem ein wunderschön glitzernder und funkelnder Fisch zu sehen war.
Das kleine Fischlein sah sich staunend an. Es leuchtete in allen Regenbogenfarben. „Wow! So ein schönes Schuppenkleid habe ich ja noch nie gesehen!“, strahlte es.
„Das bist du“, sagte die Meerjungfrau. „Es war alles in dir. Ich habe es nur sichtbar gemacht.“
Das Fischlein drehte und wendete sich und tanzte vor Freude. Doch als es sich bei der Meerjungfrau bedanken wollte, war diese verschwunden. Und mit ihr der Spiegel. Nur das Wasser schimmerte noch ein bisschen an der Stelle, an der sie gestanden hatte.
Das kleine Fischlein lächelte und machte sich rasch auf den Weg zum alten Schiff. Nun konnte es doch noch zum Fest des Königs gehen.

Malvorlage

Vielleicht möchten eure Kinder ja auch eigene Fische gestalten. Lasst eurer Fantasie freien Lauf. Wie das Fischlein wohl nach der Verwandlung aussehen mag?

Mit „Rechtsklick – Bild speichern unter“ könnt ihr die Bilder herunterladen.

Der Osterhas war wieder da (Geschichte)

„Der Osterhas war wieder da“ passt inhaltlich zum gleichnamigen Lied und kann auch als Klanggeschichte verwendet werden.

Hier sind Vorschläge für die einzelnen Klänge. Natürlich könnt ihr aber auch mit den Kindern zusammen eigene Klänge entwickeln.

Ei:
Schüttelei

versteckt/Versteck:
Klanghölzer

Osterhase/Osterhas:
Schellenband

Der Osterhas war wieder da

Eine Ostergeschichte von Julia Krenz

„Der Osterhas war wieder da!“, rief Laura ihren Geschwistern zu. „Ihr könnt rauskommen!“
Anna stieß die Tür des Gartenhäuschens auf und stürmte hinaus. Lukas folgte etwas langsamer. Er musste sich schon bücken. Im Stehen passte er nicht mehr durch die Tür, und eigentlich war er auch nur noch selten im Spielhäuschen. Heute hatte er sich aber von der Begeisterung seiner kleinen Schwestern anstecken lassen. Schließlich war morgen Ostern.
„Ich hab was, ich hab was!“ Anna hüpfte von einem Bein auf das andere und hielt einen Sandeimer in die Höhe.
„Boah, ein ganzes Osternest!“, staunte Lukas und kam näher. „Wo war das denn?“
„Das war dort hinter dem Strauch. Hast du auch schon was?“ Anna wartete Lukas` Antwort gar nicht ab und suchte weiter. Sie sah fast aus wie ein Hund, wie sie auf allen vieren über den Rasen krabbelte und die Zweige der Sträucher zur Seite schob.
Laura schmunzelte. Anna suchte meistens an den Orten, an denen vorher schon etwas versteckt gewesen war. Aber dieses Mal hatte sie sich ein paar neue Verstecke einfallen lassen, wie zum Beispiel …
Lukas folgte ihrem Blick und grinste. „Komm, Anna, wir gucken mal dort drüben. Beim Baum waren wir noch nie.“
Anna rappelte sich auf und rannte zu ihrem Bruder, der zum Nussbaum gegangen war. Und tatsächlich: Gut versteckt im hohen Gras lag ein Tennisball.
„Ein Ei, du hast ein Ei gefunden!“, jubelte Anna. „Oh, und da ….“ Anna hob ihr geliebtes Stoffschaf hoch und drückte es an sich. „Der Osterhase hat mir ein Schaf gebracht.“
„Ihr habt doch noch gar nicht alles gefunden“, drängelte Laura. „Guckt doch mal im Sandkasten!“
„Pst, das darfst du doch nicht verraten!“, beschwerte sich Lukas. „Was bist du denn für ein Osterhase?“

Während Anna und Lukas ein Springseil im Sandkasten ausgruben und auch die Schachtel mit der Malkreide entdeckten, saß Laura auf der Bank und stellte sich vor, wie sie morgen zusammen suchen würden. Das Sandförmchen, das unten an der Bank versteckt war, wäre ein Schokohase, und der Wasserball hinter dem Spielhaus ein Osterkörbchen mit bunten Eiern, zwischen denen ein kleines Schokoei lag. Das war eine so wunderbare Vorstellung, dass Laura in der darauffolgenden Nacht den gleichen Traum noch einmal träumte. Doch als sie gerade das rotglänzende Papier des Schokoeies abwickeln wollte, rüttelte plötzlich jemand an ihrer Schulter.
„Laura, Laura, bist du wach?“
Laura öffnete die Augen einen Spalt breit und sah Anna, die vor ihrem Bett stand und ihr Stoffschaf fest an sich gedrückt hielt. Stimmt, sie lag ja im Bett und hatte geträumt. Schade, das Schokoei hatte so gut ausgesehen. Aber, Moment mal. Wenn sie grad geschlafen hatte, dann bedeutete das ja, dass heute Ostersonntag war. Und dann könnten sie sich gleich wirklich auf die Suche machen. Doch da krachte es draußen und im nächsten Moment lag Anna neben ihr im Bett.
„Wie sollen wir denn da suchen?“, jammerte sie. „Bei Gewitter können wir doch nicht raus. Und es wird alles nass. Das ist doch dann nur noch Matsche!“
Laura legte ihrer jüngeren Schwester tröstend die Hand auf den Arm.
Da steckte Lukas den Kopf zur Tür herein. „Guckt mal, was ich grad auf dem Flur entdeckt habe.“ Er holte ein buntes Ei hinter dem Rücken hervor.
„Der Osterhase hat hier drinnen versteckt!“, jubelten seine Schwestern.
Noch vor dem Frühstück hatten sie drei Schokohasen, viele bunte Eier, Schokoriegel und Bonbons gefunden. Und eine Pralinenpackung, die der Osterhase bestimmt für Mama und Papa dagelassen hatte.
Doch wie hatte er es überhaupt geschafft, ins Haus zu kommen?
„Das weiß wohl nur der Osterhase“, schmunzelte Mama.